Archiv für den Monat: Januar 2016

Was ist eigentlich Freizeit?

Die Deutschen arbeiten zwar immer noch relativ viel und liegen mit 40,3 Stunden in der Woche hinter Rumänien (41), Großbritannien (40,9), Luxemburg (40,9) und Portugal (40,3) im europäischen Vergleich auf Platz 5. Was Urlaubs- und Feiertage betrifft, bleiben die Deutschen allerdings mit 40 Tagen nach wie vor Urlaubsweltmeister. Das ist – vor allem im weltweiten Vergleich – eine Menge Freizeit, sprich freie Zeit. Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Was ist eigentlich Freizeit?

Das Wort geht auf einen Rechtsbegriff zurück, der im 14. Jahrundert die „Marktfriedenszeit“ beschrieben hat: frey zeyt. In dieser Zeit wurde Kaufleuten und Marktbesuchern Schutz vor Gewalt und sonstigen Anfeindungen gewähleistet, was Verhaftungen und Vorladen der Behörden einschloss. Insofern war „frey zeyt“ eine zeitlich befristete Friedenszeit, die mit dem aktuellen Freizeitbegriff nicht vergleichbar ist. Die heutige Auslegung als arbeitsfreie Zeit wurde 1823 vom Pädagogen Friedrich Fröbel geprägt, der Freizeit als die Zeit definierte, die seinen Zöglingen „zur Anwendung nach ihren persönlichen und individuellen Bedürfnissen freigegeben“ war. Erst die industrielle Revolution führte in Fabriken und schließlich auch in den Büros dazu, dass Freizeit als arbeitsfreie Zeit verstanden wurde und die strikte Trennung zur Arbeitszeit manifestierte. Heute definiert der Duden Freizeit in erster Linie als „Zeit, in der jemand nicht zu arbeiten braucht, keine besonderen Verpflichtungen hat; für Hobbys oder Erholung frei verfügbare Zeit.“

Der Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski, der Wirtschaft und Politik berät, hat im 20. Jahrhundert vier Phasen der Freizeitentwicklung ausgemacht und beschreibt das Verständnis von Freizeit

  • bis in die 50er Jahre als die Zeit zur Erholung nach getaner Arbeit,
  • in den 60er und 70er Jahren als die Zeit zur Steigerung des Sozialprestiges,
  • in den 80er Jahren als die Zeit zur Selbstfindung und für Gemeinschaftserlebnisse und
  • in den 90er Jahren vorrangig wieder als die Zeit für Ruhe, Muße und Wellness.

Erstaunlich ist in unserer vernetzten Gesellschaft, dass sich der heutige Freizeitbegriff in Europa und vermutlich anderen vergleichbaren Gegenden der Welt nach wie vor nicht herumgesprochen hat, ja gänzlich unbekannt ist. So berichtet Opaschowski in einem Beitrag für die Wochenzeitung Die Zeit von Interviews italienischer Psychologen mit italienischen Bauern in den hochgelegenen Bergtälern der Alpen. Darin sei zum Ausdruck gekommen, dass die Bauern ihre Arbeit nicht von ihrer Freizeit unterscheiden konnten. Bei den Interviewern sei ein doppelter Eindruck entstanden: Die Bauern arbeiteten sechzehn Stunden am Tag oder sie

CIMG2192    In den Bergtälern der Alpen verschmelzen die Begriffe Arbeit und Freizeit miteinander.

arbeiteten überhaupt nicht. Sie melkten Kühe, mähten Wiesen, erzählten ihren Enkeln Geschichten, spielten Akkordeon für Freunde. Und auf die Frage, was sie denn gern tun würden, wenn sie mehr Zeit zur Verfügung hätten, sei die Antwort gekommen: Kühe melken, Wiesen mähen, Geschichten erzählen, Akkordeon spielen … „Für ihr ganzes Leben galt und gilt eigentlich nur ein Grundsatz: ‚Ich tue, was ich will.‘ Das Leben, auch das Arbeitsleben, bot und bietet ständig und gleichermaßen Herausforderungen dafür“, schreibt der Zukunfts- und Freizeitforscher.

Vielleicht kann man es auch anders sagen: Glücklich ist vor allem der, der das, was er tun muss, gerne tut. Da muss man fast zwansgläufig auch an das Schaf Selma denken, das die Hauptfigur in einem philosophischen Bilderbuch der Autorin und Zeichnerin Jutta Bauer ist. Dieses Schaf „fraß jeden Morgen bei Sonnenaufgang etwas Gras, lehrte bis mittags die Kinder sprechen, machte nachmittags etwas Sport, fraß dann wieder Gras, plauderte abends etwas mit Frau Meier, schlief nachts tief und fest. Gefragt, was es tun würde, wenn es mehr Zeit hätte, sagte es: ,Ich würde bei Sonnenaufgang etwas Gras fressen, ich würde mit den Kindern reden … mittags, dann etwas Sport machen, fressen, abends würde ich gern mit Frau Meier plaudern, nicht zu vergessen: ein guter, fester Schlaf‘. ,Und wenn Sie im Lotto gewinnen würden?‘ – ,Also, ich würde viel Gras fressen, am liebsten bei Sonnenaufgang, viel mit den Kindern sprechen, dann etwas Sport machen, am Nachmittag Gras fressen, abends würde ich gerne mit Frau Meier plaudern. Dann würde ich in einen tiefen, festen Schlaf fallen…‘“

Es geht aber auch ganz anders. „Freizeit kann für viele Menschen eine Zeit der Langeweile, der Einsamkeit aber auch des Stresses bedeuten“, schreibt Bodo Lippl in seiner Lizentiatsarbeit zum Thema „Die Bedeutung der Freizeit in der modernen Gesellschaft aus sozialethischer Perspektive“ und fährt fort: „Sie wissen nichts mit ihrer Zeit anzufangen. Das tägliche Leben hat keinen Sinn mehr.“ Thomas von Aquin spreche in diesem Zusammenhang von der tristitia, der Traurigkeit. Man könne diese Krankheit “Angina temporis” nennen. Arbeit allein reiche nicht aus, um ein sinnerfülltes und daher befriedigtes Leben führen zu können. Der Sinn eröffne sich fast von allein im gemeinsamen diskursiven Verstehen des Daseins, im Tätigwerden für sich und die anderen und in der liebenden Hinwendung zum Nächsten. Dies setze ein “selbstloses Sich-öffnen des Menschen der ganzen Wirklichkeit voraus”. Gerade die verschiedenen Möglichkeiten der Muße, die das menschliche Dasein durch die Geschichte bereichert hätten, seien als gesamtmenschheitlicher Schatz zu wahren und zu pflegen. Die Erinnerung an den Weisheitsschatz der Menschen dürfe nicht verloren gehen, sondern bedürfe der ständigen Aktualisierung. „Der Mensch von heute ist nicht nur äußerlich unterwegs, sondern er ist auch auf der Suche nach seiner ‚Innerlichkeit‘.“

So gesehen sind die erwähnten italienischen Bauern den vermeintlich ziviliserten Menschen von heute ein ganzes Stück voraus.

Deutsche unterschätzen ihre Lebenszeit

Zeit ist relativ. Und das wissen nicht nur Fans von Albert Einstein, der einmal gesagt hat: „Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.“

Dass sich der Mensch also mit der Zeit vertut, scheint ganz normal. Dass er das aber auch mit der Lebenszeit, seiner eigenen Lebenszeit, tut, ist dann doch bemerkenswert. So unterschätzen, wie jetzt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Initiative 7 Jahre länger ergeben hat, die Deutschen ihre Lebenserwartung um durchschnittlich sieben Jahre.

Der Studie zufolge erwarten die männlichen Befragten, dass Männer in Deutschland 77,4 Jahre alt werden. Tatsächlich beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung laut der Generationensterbetafel des Statistischen Bundesamts jedoch 84,7Jahre (Näherungswert). Männer unterschätzen die Länge ihres Lebens also um rund sieben Jahre (7,3).

Die weiblichen Befragten erwarten im Schnitt, dass Frauen 80,8 Jahre alt werden. Die Lebenserwartung beträgt laut Statistischem Bundesamt jedoch annähernd 88,7 Jahre. Frauen unterschätzen ihre Lebensspanne somit sogar um fast acht Jahre (7,9).

Lebenserwartung-neugeborener-Jungen_Maedchen_Sterbetafel

89 Prozent der Befragten beziffern der Umfrage zufolge die Lebenserwartung von Männern zu niedrig, und sogar 92 Prozent unterschätzen die Lebenserwartung von Frauen. In diesem Irrtum ist sich Deutschland aber dafür einig: Männer und Frauen in Ost und West und in jedem Alter verschätzten sich gleichermaßen.

Ein Grund für die Fehleinschätzungen ist die rasante Entwicklung der Lebenserwartung: Statistisch gesehen gewinnen die Deutschen jedes Jahr drei Monate Lebenszeit hinzu. „Die Lebenserwartung steigt schneller, als die meisten Leute denken“, sagt Jochen Ruß, Geschäftsführer des Instituts für Finanz- und Aktuarwissenschaften. Wenn man über die eigene Lebenserwartung nachdenke, habe man vermutlich oft die Lebensdauer von Menschen der Generation der eigenen Eltern und Großeltern im Hinterkopf, so Ruß.

Geht man einmal 100 Jahre zurück, muss man feststellen, dass sich die Lebenserwartung der Deutschen in dieser Zeitspanne verdoppelt hat. Zentrale Gründe hierfür sind bessere Arbeitsbedingungen, eine gesündere Lebensweise und medizinische Fortschritte.

Und der Trend scheint anzuhalten. Mit jedem Tag steigt die Lebenserwartung um gut sechs Stunden. Pro Jahrzehnt gewinnen wir rund 2,5 Jahre an Lebenszeit hinzu.

Doch nicht nur die Lebensspanne wird immer länger, auch die Anzahl der gesunden Jahre steigt kontinuierlich. Das Ergebnis: Senioren sind heute wesentlich aktiver als früher und ihr Wunsch nach Selbstverwirklichung nimmt stetig zu.  Dabei schlägt sich das Lebensgefühl der dynamischen Rentner-Generation überall nieder:

  • Rund 42 Prozent der Gasthörer an deutschen Hochschulen waren im WS 2014 / 2015 mindestens 65 Jahre alt. Insgesamt 14.200 Gaststudierende hatten sich eingeschrieben, was einem Plus von 20% innerhalb von zehn Jahren entspricht. (Quelle: Destatis)
  • 667.000 Rentner lernten im Jahr 2013 an der Volkshochschule. (Quelle: Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung)
  • Der Anteil der über 60-jährigen Mitglieder in deutschen Fitnessstudios wächst kontinuierlich: Rund 13 % der Fitnessstudio-Mitglieder in Deutschland sind über 60 Jahre alt. (Quelle: Studie der Unternehmensberatung Deloitte)
  • Gut vier Millionen Mitglieder in Sportvereinen sind über 60 Jahre alt. (Quelle: DOSB Bestandserhebung 2014)
  • Immerhin 3.972 Senioren (65+) machten 2013 ihren Motorradführerschein. (Quelle: Kraftfahrtbundesamt)
  • Sogar bei der Partnersuche werden immer mehr rüstige Singles selbst aktiv – und setzen auf das Internet. (Quelle: Parship).
  • 57 % der 65-85-Jährigen sind laut Umfragen mit ihrem Leben zufrieden. (Quelle: Altersstudie Generali 2013)

21.0 – Eine kurze Geschichte der Gegenwart

“Dieses Buch ist ein Abenteuer. Es versucht, die Gegenwart historisch zu erklären”, schreibt Andreas Rödder über sein neuestes Werk, das einen futuristischen Titel trägt: 21.0 – Eine kurze Geschichte der Gegenwart.

Dabei handelt es sich um einen Crashkurs durch die Grundprobleme unserer Zeit: Was ist nach 1990 aus der Freiheit des Westens geworden? Wie hat sich der dramatische Wandel der Lebenswelten, den Digitalisierung und Globalisierung mit sich gebracht haben, auf das Denken und die politische Kultur ausgewirkt? Lassen sich aus historischer Warte Tendenzen und Konfliktlinien der Gegenwart erkennen? Bedroht der Kapitalismus die Demokratie? Ist Deutschland zu groß für Europa? Welche Rolle spielt das Ende des Ost-West-Konflikts für die internationalen Krisen des 21. Jahrhunderts, und wie fällt die Bilanz der europäischen Integration aus? Was ist neu an der Gegenwart, und was sind wiederkehrende historische Muster?

“Wir wissen so viel wie nie zuvor – und verstehen die Welt dennoch nicht”, schreibt Rödder und fährt an anderer Stelle fort: “Die Unlesbarkeit der Gegenwart hat zwei unterschiedliche Lesarten hervorgebracht. Die historische Sichtweise neigt dazu, nichts Neues unter der Sonne zu erkennen, weil alles irgendwie schon einmal da war. Feuilletons und Gegenwartswissenschaften hingegen verstehen die Gegenwart gern als radikalen Bruch mit der Vergangenheit. Nonchalance ist das Ergebnis im einen Falle, Alarmismus im anderen. Dieses Buch versucht, die Phänomene der Gegenwart in historischer Perspektive einzuordnen.”

Das das nicht einfach ist, ist dem Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz klar: “Geschlossene Ordnungsentwürfe und verfestigte Rahmen sind Instrumente zur Ausgrenzung des Abweichenden – hinter die postmoderne Erkenntnis führt kein Weg zurück. Sie verstellen die Einsicht, dass morgen als falsch gelten kann, was heute für richtig gehalten wird, sie verstellen die Offenheit dafür, dass alles anders kommen kann. Es ist wahrscheinlich, dass das Unwahrscheinliche geschieht, sagte Aristoteles. Der historischen Erfahrung nach wird die Zukunft in doppeltem Sinne anders sein: anders als die Gegenwart und anders als gedacht.”

In diesem Sinne plädiert Rödder für “Offenheit statt Selbstgewissheit”: “Wir erwarten für die Zukunft des 21. Jahrhunderts weniger Veränderungen als sie das 20. Jahrhundert gebracht hat. Das gilt freilich auch für die positiven Möglichkeiten. In einem persischen Märchen machen die drei klugen Prinzen von Serendip auf einer Reise allerhand nützliche Entdeckungen, nach denen sie gar nicht gesucht haben. Nach ihnen ist das Lebensprinzip der Serendipität benannt: Nur wer offen dafür ist, dass alles auch ganz anders sein mag als gedacht, kann die Chancen des Unvorhergesehenen nutzen. So gelangte Kolumbus nach Amerika, so wurden der Teebeutel und das Penicillin erfunden, und wenn sich neue Ideen mit dem Sinn für die Realitäten verbinden, dann macht auch die Geschichte der Gegenwart keine Angst vor der Zukunft.”

Auch wenn man vielleicht nicht alle Positionen und Schlussfolgerungen Rödders uneingeschränkt teilt, so ist dem Satz aus dem Klappentext doch zuzustimmen: “Wer die Gegenwart besser verstehen will, der sollte diese ungewöhnliche Geschichte unserer Zeit gelesen haben.”

9783406682469_large  Andreas Rödder: 21.0 – Eine kurze Geschichte der Gegenwart C. H. Beck Verlag, München, 2015,  494 Seiten, 24,95 EUR, ISBN 9783406682469

Wann ist eine Sekunde vorbei?

Wann ist eine Sekunde vorbei? Diese Frage ist nicht ganz unberechtigt, vor allem wenn man bedenkt, dass man sie unendlich oft teilen kann. Ist sie also unendlich und geht nie vorbei? Die Lebensrealität allerdings sagt etwas anderes.

Das Problem war bereits in der Antike bekannt und wird heute als Paradoxon von Achilles und der Schildkröte wiedergegeben. Der griechische Philosph Zenon von Elea (490 bis 430 v.Chr.) behauptete darin, dass der griechische Held des Trojanischen Krieges Achilles eine Schildkröte, die einen Vorsprung von knapp 200 Meter habe, niemals einholen könne, obwohl der als Schnellläufer bekannte Krieger mit der zwölffachen Geschwindigkeit wie diese laufe.

Zenon argumentierte, dass Achilles, bevor er die Schildkröte überholen könne, zuerst ihren Vorsprung eingeholt habe müsse. In dieser Zeit habe die Schildkröte wieder einen, wenn auch kleineren Vorsprung gewinnen können, den Achilles wiederum erst einholen müsse. Und dies wiederhole sich unendlich oft, so dass der Vorsprung zwar immer kleiner werde, aber eben ein Vorsprung bleibe. Somit könne sich der schnellere Achilles der Schildkröte zwar immer weiter nähern, sie aber nicht ein- und damit auch nicht überholen.

Sekunde Die Sekunde: Ist sie unendlich und geht nie vorbei?

Obwohl dies zwar jeglicher praktischen Erfahrung widerspricht, glaubte Zenon, dass er damit die Unzulänglichkeit der Mathematik nachgewiesen habe. Und in der Tat konnte die griechische Mathematik das zenonsche Paradoxon nicht widerlegen. Erst der modernen Mathematik ist der Begriff des Grenzwertes bekannt, der den scheinbaren Widerspruch auflösen kann.

Auf den Punkt gebracht ist es eben so, dass die Addition unendlich vieler Summanden eben doch einen endlichen Wert ergeben kann. Für Mathematiker ist das in unseren Tagen eine Selbstverständlichkeit und gehört zum Stoff des ersten Semesters. Die griechischen Philosophen und Mathematiker konnten sich das jedoch noch nicht vorstelle.

PS: Ein Tag hat 86400 Sekunden, so dass eine Sekunde der 86400ste Teil eines mittleren Sonnentages ist. Diese Beschreibung galt bis zum Jahr 1956, in dem sich die Wissenschaft darauf verständigte, die Sekunde von einem ganzen Jahr abzuleiten. Seitdem war die Sekunde der 31556925,9747te Teil dieses Jahres, also der einunddreißigeinhalbmillionste Teil. Und dann wurde es noch genauer: Seit 1967 ist für die Sekunde eine Atomschwingung des Elements Cäsium wichtig. Diese Schwingung wird mit 9.192.631.770 – also fast zehn Milliarden – multipliziert und ergibt die Dauer einer Sekunde. Sie heißt deshalb auch Atomsekunde und ist ziemlich genau, so dass Atomuhren auch nach tausenden Jahren nicht vor- oder nachgehen.