Die Zeit des Lächelns

Die Zeit des Menschen ist begrenzt. Das weiß man zwar, verschwendet aber trotzdem Zeit an völlig überflüssige bzw. irrwitzige Dinge.

Dass man schlafen und essen muss, will und wird niemand bestreiten. Auch arbeiten gehört wohl zur Mühsal des Lebens. Und da Sport gesund ist, zumindest wenn er sinnvoll betrieben wird, dürfte auch daran niemand ernsthaft rütteln wollen. Dass man mit den eigenen Kindern spielt, gehört zu einem erfüllten Leben. Ob aber fernsehen diesem Kriterium entspricht, steht auf einem anderen Blatt. Zu den weniger sinnvollen Tätigkeiten eines Menschenlebens gehört aber ganz sicher, E-Mails in den Papierkorb zu schieben.

Wenn man nun all diese Tätigkeiten zusammen addiert, kommt man – jedenfalls nach der Rechnung einer Vermögensberatung – auf immerhin schon 53 Jahre. Da die Lebenserwartung in Deutschland für neugeborene Jungen 78 Jahre und 2 Monate beträgt und für neugeborene Mädchen 83 Jahre und 1 Monat, bleibt zwar für den Einzelnen noch ein wenig Zeit über, aber die geht auch meist ziemlich schnell vorbei. Wenn Sie wissen wollen, wie viel Zeit Sie für was aufwenden, dann schauen Sie sich das nachfolgende Filmchen einmal an.

Also, das mit den E-Mails ist schon erschreckend. Überhaupt dürfte so manche Minute oder Stunde vor dem Computer ziemlich verschwendete Zeit sein. Und ob die Beschäftigung mit Finanzen, wenn auch den eigenen, besonders zukunftsträchtig ist, sei – ich sage nur Finanzkrise – einmal dahingestellt.

Überhaupt sollte man regelmäßig darüber nachdenken, ob die Zeit, so wie man sie verbringt, adäquat eingesetzt ist. Jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen, sollte nicht nur für Pfadfinder Ansporn sein. Auch der persönliche Kontakt mit seinen Mitmenschen kommt oft genug zu kurz und sollte viel intensiver gepflegt werden. Und nicht zuletzt die Zeit für sich selbst darf nicht zuz kurz kommen.

Gut beraten ist man aber, wenn man sich an den Ratschlag des Gelegenheitsaphoristikers Andreas Bechstein hält, der gesagt hat: “Man sollte jeden Tag mit einem Lächeln beginnen und mit einem Lächeln beenden. Die Zeit dazwischen sollte man nutzen, um andere zum Lächeln zu bringen.” Also, fangen Sie gleich jetzt damit an.

2 Gedanken zu „Die Zeit des Lächelns

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