Hochzeit – Woher kommt dieses Wort?

Es gibt Zeiten, auf die kann man gut verzichten. Das sind vor allem die, in denen man krank ist, nicht viel Glück hat, es privat oder beruflich so gar nicht läuft. Und dann gibt es Zeiten, die gar nicht vorbei gehen sollten. Man ist glücklich und zufrieden, pumperlgesund und schwebt sozusagen auf Wolke sieben.

Im siebten Himmel wähnen sich vor allem Verliebte. Geht es dann ans Heiraten, dreht sich alles nur noch um die bevorstehende Hochzeit. Das Wort soll, wenn der Mann seiner Angebeteten erst einmal einen Heiratsantrag gemacht hat, bis zur Eheschließung das am häufigsten gebrauchte Wort der beiden sein.

Wie dem auch sei, es bleibt die Frage: Woher kommt das Wort Hochzeit? So ganz eindeutig zu klären ist das offensichtlich nicht. Im Mittelalter gab es die hôchzît, womit eine festliche, eine hohe Zeit gemeint war – insbesondere Ostern, Pfingsten, Allerheiligen und Weihnachten. Aber nicht nur christliche Feste galten als hohe Zeit, sondern vereinzelt auch weltliche. Das dazu die Eheschließung zählte, versteht sich von selbst.

Heute steht die Hochzeit nur noch für eben diese Eheschließung. Und sie soll, so wünschen es sich wohl die meisten, der schönste Tag in ihrem Leben werden. Da die Geschmäcker jedoch verschieden sind, ist es gar nicht so einfach, eine Märchenhochzeit zu organisieren. Mittlerweile gibt es dafür sogar sogenannte Wedding-Planner, die die Traumhochzeit wahrmachen sollen.

Als jemand, der gerade seinen 40. Hochzeitstag gefeiert hat, kann ich nur raten: Noch wichtiger als die perfekte Hochzeit ist die Zeit danach. Denn was nützt die schönste Eheschließung, wenn hiernach die Ehe nicht funktioniert.

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